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Hautkrebsvorsorge

Häufige Hauttumoren und ihre Behandlung

Das Basalzellkarzinom


Das Basalzellkarinom ist mit Abstand der häufigste Hautkrebs und betrifft
überwiegend Menschen um das sechste Lebensjahrzehnt.
Basalzellkarzinome beginnen meist als halbkugelige, hautfarbene Knoten,
die im weiteren Verlauf kraterförmig werden und schließlich das Gewebe, in
dem sie wachsen geschwürartig zerstören.
Basalzellkarzinome entwickeln glücklicherweise keine Tochtergeschwülste
(Metastasen).

Chronische Lichtschädigungen der Haut gelten als ursächlich für die Entstehung
von Basalzellkarzinomen, weshalb diese hauptsächlich in lichtexponierten Hautarealen
wie Gesicht, Hals, Brust, Rücken und Armen auftreten.
Das Basalzellkarzinom kann meist gut operativ entfernt werden. Bei früh
erkannten Basalzellkarzinomen ist diese meist ambulant in örtlicher Betäubung und mit
guten kosmetischen Resultaten möglich.

Bei oberflächlichen Basalzellkarzinomen bietet sich als neue Behandlungsmöglichkeit die
 photodynamische Therapie als Alternative an. Nach Auftragen einer sensibilisierenden
Creme (Delta-Aminolaevulinsäure) wird der Tumor in einer Sitzung über 20 bis 30 Minuten
mit Infrarotlicht behandelt. Der Vorteil der photodynamischen Therapie liegt auf der Hand:
Sie macht die Operation überflüssig. Seltener erfolgt eine Röntgenbestrahlung.
Mit der Methode lässt sich zudem die Ausdehnung des Tumors exakt erfassen.

In Einzelfällen werden auch als Creme aufgetragene Immunmodulatoren angewendet.
Weil Basalzellkarzinome gelegentlich wieder auftreten oder weitere Basalzellkarzinome auf
einer bereits lichtgeschädigten Haut entstehen können, sind regelmäßige
Kontrolluntersuchungen in meist halbjährigen Abständen erforderlich.
         
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