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Durchführung des Peelings mit Fruchtsäuren/SalicylsäureVorbereitung

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Ca.14 Tage vor dem Beginn der Peeling-Behandlung kann eine niedrig konzentrierte
Glykolsäurezubereitung zum Abend dünn auf das Gesicht aufgetragen. Dadurch wird
Ihre Haut auf das Peeling vorbereitet und die Empfindlichkeit Ihrer Haut ermittelt.
Sie werden wahrscheinlich erstmals ein Kribbeln spüren - ein Zeichen der
Wirkung an der Haut. Es tritt an empfindlicher Haut rascher auf als an
weniger empfindlicher Haut.

Eine leichte Verbesserung der Haut kann sich bereits in der Vorbereitungsphase
einstellen.

Peeling:
Nach gründlicher Reinigung der Haut wird ein hochprozentiges Glycolsäure-Gel
für ca. 3-6 Minuten aufgetragen. Die Steigerung der Einwirkzeit in den folgenden
Sitzungen wird nach der Verträglichkeit individuell festgelegt. Danach wird das Gesicht
erneut gereinigt. Es werden ca. 5-6 Sitzungen im Abstand von 1–2 Wochen empfohlen.

Am Tag der Behandlung sollte auf Make-up oder andere Kosmetika, auf eine
Rasur oder After Shave verzichtet werden.

Nachbehandlung:
Nach dem Peeling kann die Haut je nach Hauttyp mehr oder weniger gereizt
reagieren. Um die Reizerscheinungen zu lindern, können Sie ein kühlendes
Tuch auf die entsprechende Stelle legen. Eine Pflegecreme, wie zum Beispiel
eine kühlende Emulsion, kann diese Hautreizung wesentlich lindern. Make-up
sollten sie am Tage der Behandlung nicht mehr auftragen. Zwischen den einzelnen
Therapiesitzungen und schließlich auch noch 1-2 Monate nach der Therapie
sollten Sie Sonnenschutzcremes mit hohem Lichtschutzfaktor auf die behandelte
Haut auftragen. Sonnenbäder und Besuche in Solarien sind in dieser Zeit tabu.

Nach 3 bis 12 Monaten kann ein einmaliges Peeling zur Erhaltung des
erzielten Therapieerfolges durchgeführt werden.

Ein Chemical Peeling darf nicht erfolgen, wenn
· eine äußerliche Behandlung mit Vitamin A-Säure nicht eine Woche vor dem
  Peeling abgesetzt wurde
· eine innerliche Therapie mit Vitamin A-Säure (z.B. Isotretinoin) innerhalb der
  vorangegangenen 6 Monate erfolgte
· eine Herpes-Infektion besteht
· eine Behandlung mit einem Enthaarungsmittel unmittelbar zuvor durchgeführt wurde
· eine Vorbehandlung mit UV-Licht erfolgte
· Hautschälungen oder operative Eingriffe in den letzten 6 Monaten vorausgingen
· eine Neigung zu verstärkter Narbenbildung (Keloide) besteht
· ein sehr dunkler Hauttyp (IV bis VI) vorliegt
         
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